Erw.Vorstand 2018 2020

Von links nach rechts: Steffen Dierich, Kerstin Vogt, Christian Malejka, Katrin Fuls-Gerloff (vo.), Ralf Gebhardt (hi.), Gerald Kühn (vo.), Natalja Kienzele

Am 21.11.2018 hat der neu konstituierte Stadtelternrat Braunschweig einen neuen Vorstand gewählt. Gerald Kühn wurde zum Vorsitzenden, Katrin Fuls-Gerloff zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Ralf Gebhardt, Natalja Kienzle und Christian Malejka komplettieren als Beisitzer/Beisitzerin den Vorstand. Zum erweiterten Vorstand gehören zur Zeit Kerstin Vogt und Steffen Dierich als Schriftführer.

 Die erste Aufgabe des neu gewählten Vorstandes wird zunächst sein, sich in kurzer Zeit in viele wichtige Themen wie z.B. die Schulentwicklungsplanung mit den geplanten Neubauten im Grundschul- und Sekundarbereich I (5-10. Jahrgang) einzuarbeiten. Hier muss darauf geachtet werden, dass der Elternwille Berücksichtigung findet. Die Frage, welche Schulform hierbei die sinnvollste ist, muss aus Elternsicht genau unter die Lupe genommen werden. 

Das Herbeiführen der besten Lösung ohne politische Ideologie steht hierbei im Vordergrund so die stellvertretende Vorsitzende Katrin Fuls-Gerloff.

Die weitere Vernetzung, insbesondere zu den Stadtelternräten der Nachbarkreise und Gemeinden sowie mit dem Stadtelternrat der Kindertagesstätten steht ebenso auf der Agenda des neu gewählten Vorstandes. Die Arbeit in verschiedenen Gremien wie beispielsweise das Netzwerk gegen Gewalt oder die OGS-Lenkungsgruppe (Offene Ganztagsschulen) gehört auch zu den Aufgaben.

Ralf Gebhardt (Beisitzer) - einziges Mitglied des alten Vorstandes- treibt den Netzwerkausbau weiter voran. Wichtig ist auch, dass die in der Vergangenheit konstruktive Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Schule der Stadt Braunschweig fortgesetzt und intensiviert wird.

Der Vorsitzende Gerald Kühn hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Belange der Eltern aus Braunschweig im Landeselternrat in Hannover zu vertreten, da er zugleich Mitglied des 15. Landeselternrates ist. „Viele Herausforderungen lassen sich nicht ausschließlich mit der Verwaltung vor Ort klären/diskutieren, hier bedarf es Ansprechpartner in der Landesschulbehörde oder im Kultusministerium, wie beispielsweise bei den Themen Abordnung von Gymnasiallehrern in Grundschulen, Unterrichtsausfall oder Digitalisierung der Schulen."

2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, seitdem steht deren Umsetzung in Form eines inklusiven Bildungssystems als Thema auf dem Programm. Aus Kühn's Sicht ist es wichtig, auch Eltern von inklusiven Konzepten zu überzeugen, deren Kinder nicht direkt in der Konvention benannt sind. Eine inklusive Gesellschaft muss im Bereich Bildung Sorge dafür tragen, dass alle Schüler und Schülerinnen die für sie bestmögliche Bildung bekommen. Auf beiden Seiten sind dafür Ängste abzubauen, sicher ein langwieriger Prozess. Aufgrund des Lehrermangels insbesondere bei den Förderschulkräften geht es zur Zeit darum die vorhandenen Ressourcen bestmöglich einzusetzen. Die Forderung nach besseren Ausstattungen der Schulen, damit Inklusion eines Tages Alltäglichkeit an Braunschweiger Schulen ist, bleibt daher fester Bestandteil des Stadtelternrates.

Quelle: Pressemiteilung Stadtelternrat der Schulen Braunschweig vom 04.12.2018

   
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