Zum heutigen BZ-Artikel mit den Überschriften "Keine Lösung im Bad-Streit" und "Schulschwimmen: Wie geht es weiter?" möchten wir als Förderverein folgendermaßen Stellung nehmen:

Wir bedauern die Verzögerung der Verhandlungen über das Schulschwimmen im Gliesmaroder Bad. Schülerinnen und Schüler der betroffenen Schulen werden auch im nächsten Schulhalbjahr durch die Fahrten in die Wasserwelt wertvolle Unterrichtszeit verlieren, wenn es nicht bald zu einer Einigung kommt.

Durch eine Rückfrage bei der Badleitung wissen wir, dass Herr Friedrich Knapp schon am 12. Dezember 2016 schriftlich zu einem Gespräch in die New Yorker-Zentrale in der Hansestraße eingeladen hat. Die Reaktion der Verwaltung erfolgte erst einen Monat später, und zwar am 10. Januar 2017 mit drei Terminvorschlägen für ein Treffen Anfang Februar.

In der Pressemitteilung der Stadt vom 12.12.16 hieß es aber, dass die Verwaltung "für Januar zu entsprechenden Verhandlungen einladen" wird. Warum wurde nun erst für Februar eingeladen? Damit ist ein Start des Schulschwimmens im 2. Schulhalbjahr kaum noch möglich.

Nach Rückkehr von einer Geschäftsreise am 23.01.17 hat sich Herr Knapp zu unmittelbaren Gesprächen bereit erklärt, und zwar an jedem Tag dieser Woche ab 14 Uhr in der Hansestraße. Darauf sei bis jetzt keine Reaktion erfolgt.

Als Förderverein hoffen wir natürlich auf schnelle und erfolgreiche Gespräche. Herr Knapp hat bisher schon sehr viel Geld investiert. Das Schulschwimmen ist aber auch eine wesentliche Aufgabe der öffentlichen Hand. Deswegen meinen wir, dass die Stadt einen angemessenen Beitrag für das Schulschwimmen in Gliesmarode leisten sollte, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Dr. Gary Blume (Vors.)

Artur Schmieding (Stellv. Vors.)

   
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