Der Stadtelternrat lädt ein:

Informationsveranstaltung zur Neurophysiologischen Entwicklungsförderung

Porsche fahren mit angezogener Handbremse? „Das macht doch niemand, oder?“

Leider stimmt das nicht, wenn es um das Lernen von Kindern und Jugendlichen in der Schule geht. Bei immer mehr Schülern und Schülerinnen zeigen sich Schwierigkeiten z.B. im Lese-Rechtschreiben-Lernen, im Umgang mit Zahlen oder in der Konzentrationsfähigkeit.

Schnell sorgen Diagnosen wie Legasthenie, Dyskalkulie oder AD(H)S für scheinbare Klärung. Dabei wird aber manchmal übersehen, dass es (auch) Ursachen an anderer Stelle geben kann: Im fehlenden Abbau von frühkindlichen Reflexen.

Was bedeutet das?

Vereinfacht kann man die Aufgabe von frühkindlichen Reflexen so beschreiben, dass sie bei Babys während der Entwicklung in der Gebärmutter und in den ersten Lebensmonaten wichtige Aufgaben übernehmen, z.B. den Geburtsvorgang unterstützen. In der Regel sollten alle frühkindlichen Reflexe bis zum ersten Lebensjahr “gehemmt“ oder „integriert“ sein. Passiert dies nicht oder nicht vollständig, kann es zu einem anderen Verlauf der Bewegungsentwicklung und zu Problemen beim Lernen führen. Um betroffenen Kindern wirksam helfen zu können, ist es wichtig, die Zusammenhänge von Reflexen und Lernerfolg zu kennen.

Wollen Sie mehr darüber erfahren?

Am Donnerstag, 02.06.2016 um 19:30 Uhr in der IGS Heidberg (Mensa) gibt ein Vortrag von Frau Marian Giffhorn weitere interessante Einblicke in das Thema.

Die Schulleitung der GS Schunteraue berichtet über die Erfahrungen in der Umsetzung mit Übungen aus diesem Programm.

                                                                         -Eintritt frei-

   
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