Die Ankündigung die Mittel für das Braunschweiger Modell um 10% zu kürzen, veranlasste den Stadtelternrat den politischen Mandatsträger im Rat Braunschweig ihre Bedenken vorzutragen.

Inzwischen gibt es eine interfraktionellen Übereinstimmung von CDU, SPD und Grünen mit der Kernaussage: Die Stadt solle nur weniger Mittel zur Verfügung stellen, wenn eine Gegenfinanzierung vom Land Niedersachsen gesichert sei.

Appell des Stadtelternrats:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Markurth,
sehr geehrte Ratsfrauen und sehr geehrte Ratsherren,
der (nicht mehr amtierende) Stadtelternrat ist besorgt über die zukünftige Ausstattung der Nachmittagsbetreuung an den OGSen in Braunschweig. Das Braunschweiger Modell hat gezeigt, wie man die Nachmittagsbetreuung an OGSen höchst individuell und zielführend gestalten kann. Insbesondere die Betreuung während der Ferien hat zu einer hohen Verläßlichkeit und Zufriedenheit unter den Eltern geführt.

 Durch die zusätzlich vom Land gewährten Lehrerstunden im Nachmittagsbereich können nicht mehr soviele Stunden verkapitalisiert

werden wie es durch das Braunschweiger Modell möglich war, somit kann weniger dringend benötigtes pädagogisches Personal für den Nachmittagsbereich an den Schulen eingestellt werden kann.
Daher fordern wir die Stadt Braunschweig und die politisch verantwortlichen Ratsfraktionen auf die fehlenden Mittel, die durch die Zusätzlichen Lehrerstunden im Nachmittagsbereich enstehen, weiterhin aus dem Topf der Jugendhilfe bereitzustellen.
Mit freundlichen Grüßen
Gerald Kühn (stelv. Vorsitzender des Stadtelternrates 2012-2014)

Mustafa Yilmaz (Beisitzer im Vorstand des Stadtelternrat 2012-2014)

Kerstin Basse (Beisitzerin im Vorstand des Stadtelternrat 2012-2014)

Rolf Kamphenkel (Beisitzer im Vorstand des Stadtelternrat 2012-2014)

   
© Stadtelternrat Braunschweiger Schulen